| Schweiz - Locarno |
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Locarno |
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| Am frühen Morgen fuhr ich mit dem Zug von Appenzell, via Herisau und Arth- Goldau, nach Locarno. Die Fahrt ging durch eine prächtige und abwechslungsreiche Berglandschaft. |
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In Locarno
angekommen suchte ich zuerst nach einem günstigen Hotel und fand schon
schnell das „Gottardo“, nicht weit hinter dem Bahnhof, wo ich in den
nächsten Tagen von der Inhaberfamilie liebevoll verwöhnt wurde. Es war schon Nachmittag, als ich meine Umgebung auskundschaften ging. Nicht weit entfernt lag der See in seiner vollen Pracht, umgeben von Bergen, deren Spitzen schon mit Schnee bedeckt waren. Dann wanderte ich durch den Park mit Palmen und Skulpturen und gelangte schliesslich auf die Piazza Grande, wo reger Betrieb herrschte. Unter den Arkaden gibt es Läden sowie viele gemütliche Terrassen und Restaurants. Später schlenderte ich durch die Hintergassen, wo ausser im Bereich rund um de Kirche, nichts los war. Die ersten Eindrücke hatte ich somit in mir aufgenommen und wusste bereits, dass es mir hier gefiel. |
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Hotel Gottardo |
| Nach dem
Frühstück entschloss ich mich nach Ascona zu wandern, das nur vier
Kilometer weiter entfernt liegt. Ein Stück ging es den See entlang. Dann musste ich landeinwärts den trockenen Fluss entlang gehen. Über die erste Brücke konnte ein Fussgänger nicht gehen, weil es eine Autobahn ist. Ein Stück weiter war eine andere Brücke, die ich benützen konnte. Nach anderthalb Stunden hatte ich die vermeintlich wenigen Kilometer bewältigt. Ich hatte Ascona erreicht. Zuerst genoss ich die Ruhe im verlassenen Lido und sah auf den See und zu den Bergen. Es war eine Idylle für sich. Dann ging ich weiter, aber in der falschen Richtung, und kam beim Hafen an. |
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Die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite, was mich entschliessen liess, auf der Terrasse des Restaurants etwas trinken zu gehen.
Nach der Rast ging
ich wieder zum See entlang zurück, Nach dem
Spaziergang setzte ich mich auf eine der Bänke am See und konnte
beobachten, dass der zu früh gefallene Schnee bereits wieder schmolz.
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Mit dem Bus fuhr ich am
nächsten Tag nach Brissago, um von dort zu den Brissagoinseln zu gehen. |
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Es war aber nicht gültig für diesen Bus, aber
für einen Franken durfte ich mitfahren. Nachdem ich das Eintrittgeld bezahlt hatte, machte ich mir auf den Weg, um die üppige Vegetation zu bewundern. Gewächse aus der ganzen Welt gedeihen hier. Lange Zeit verweilte ich auf der kleinen Insel. Ich bewunderte nicht nur die vielfältige Natur auf engsten Raum, sondern genoss auch die herrliche Aussicht auf die Berge und den See. Später fuhr ich mit dem Schiff wieder zum Festland und schon bald kam der Bus. Wieder in Locarno angekommen, musste ich dringend zu einem „Örtchen“ gehen. Ich hatte beim kleinen Park mit einem Brunnen mitten drin, wo finsteren |
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Gestalten sich
aufhielten, und von denen ich sofort den verdacht hatte, dass sie
Junkies waren, eine öffentliche Toilette gesehen. Ich befürchtete schon, einen steilen Bergweg hinauf gehen zu müssen. Aber eine gute, breite Strasse führte dahin. Der Weg ging der Maggia entlang, in deren breitem Flussbett ein dünnes Rinnsal hinunter floss. Cevio liegt einsam in den Bergen. Es besteht aus einer langen Strasse, an deren Ende idyllisch das Krankenhaus liegt |
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Am Anfang des
Dorfes stehen ein Museum und einige Häuser. Wieder in Locarno
angekommen, machte ich noch eine Schifffahrt bis Brissago und zurück.
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Museo Di Valmaggia |
| Ich genoss nach wie vor die herrliche Sicht auf die Berge und lies mich dabei von der strahlenden Sonne wärmen. Dabei dachte ich:“ Ich brauche gar nicht um die Welt zu reisen, um das Paradies zu suchen. Es liegt ja ganz in der Nähe.“ |
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Joyce |
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