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Mexiko - Yukatan |
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Flamingos vor der Küste |
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Nach einer langen Reise durch Peru und Bolivien, war ich nach einem Flug von La Paz via Santa Cruz und Miami in Cancun gelandet und freute mich darauf, ein paar Tage Ruhe zu haben, bevor eine weitere Rundreise beginnen sollte. |
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Drei Nächte
sollte ich hier in einem grossen Hotel wohnen, das auf einer 20
Kilometer langen Landzunge am türkisblauen Meer und einem weissen Sandstrand liegt. Es war langweilig. An der langen Strasse, standen nur teure Hotels und es hatte viel Verkehr. An der Strasse gab es nur einen Laden und etwas weiter befand sich ein Feuchtgebiet, das sehenswürdig war. Mangroven wuchsen dort und dazwischen verkrochen sich schöne Eidechsen. Ich konnte es kaum erwarten wieder weiter zu ziehen. Doch ich musste zuvor in ein anderes Hotel umziehen, wo die Reise beginnen sollte. Mit einem Taxi fuhr ich dahin. Es war noch grösser und hatte einen verhältnismässig kleinen Swimmingpool. . Nachdem ich mich davon überzeugt hatte, dass es auch |
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Ladenstrasse in Cancun |
hier langweilig war, wusste ich nicht besseres zu tun als am Pool zu liegen |
| Am Abend traf ich zwei Schweizerinnen, welche dieselben Reise machen wollten, und ich freute mich sehr, endlich wieder auf Wanderschaft gehen zu können. Auch Andere trafen ein, die mit uns gehen sollten. Ich dachte schon, dass wir eine lustige Gesellschaft abgeben würden. In der Nacht teilte ich mein Zimmer mit Moskitos, Ameisen und viel fremdem |
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kriechendem Ungeziefer. Als wir am Morgen abgeholt wurden, bestand die
Gruppe aus 23 Personen. Mit dem Bus fuhren wir zuerst nach Tulum. Zu
einer alten Mayafestung, die am leuchtend blauen Karibischen Meer
liegt. Im grauen Gestein entdeckte ich eine |
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Tulum |
Eidechse, welche |
Coba im Regenwald |
| dieselbe Farbe hatte. Hätte sie sich nicht bewegt, dann hätte ich sie nicht beachtet. In den Felsen über dem weissen Strand wuchsen Kakteen mit roten Blüten, die die Farbenpracht noch bunter erscheinen liessen. Der nächste Halt war in Coba, wo wir nach einem langen Spaziergang durch den Regenwald einige Pyramiden besichtigen und besteigen konnten. |
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Ich bestieg die höchste und
ging um die Spitze herum von wo ich auf den Wald blickte.
Anschliessend ging die Fahrt nach Chicken Itza. |
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Akrobatik in Chicken Itza |
Hotel Il Meson del Morgues übernachtet. |
Komischer figur in Chicken Itza |
| An nächsten Morgen besichtigten wir zuerst die Mayastätte und Pyramide von Chicken Itza, wo Athleten hinauf klettern durften. |
| Einige machten
den Anfang. Ich stand darunter, sah die vielen Stufen hinauf und meinte;
“Was die können, kann ich auch“, und setzte meinen Fuss auf die erste Stufe und ging tapfer hinauf. Auf halbem Weg blieb ich stehen um nach unten zu sehen, und erschrak bei der Aussicht. Ich hatte kaum bemerkt, wie steil die Treppen waren, und entschloss mich dazu, nicht weiter nach oben zu gehen. Also ging ich wieder hinab, was mir mehr Mühe machte, als hinaufzuklettern. Nach einem kurzen Aufenthalt ging es weiter nach Lol-Tun, wo wir in die Grotten gingen. Sie waren wirklich imponierend. Wir durchstreiften nur einen |
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| kleinen Teil der 24 Kilometer langen Grotte. Mit etwas |
Pyramide in Chicken Itza |
| Fantasie konnte man Blumen und Tiere im Gestein erkennen. Schon ging es wieder weiter. Im Hotel in Uxmal konnten wir uns erfrischen und etwas essen um danach zu den Ruinen zu fahren, wo eine Lichtschau zu bestaunen war. |
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Das
Hotel Mision Uxmal war sehr luxuriös.
Es hatte grosse
Zimmer und Balkone mit Sicht auf den Pool. Dafür blieb uns aber keine
Zeit. Der Lichtschau war meines Erachtens sehr langweilig. Als wir am nächsten Morgen die Stätte bei Tageslicht besichtigen gingen, wirkte sie viel imponierender. Und wieder traf ich eine Art Leguan, der so grau wie der Stein war, worauf er sass und brav für ein Foto posierte. Anschliessend wurde ein Mayadorf besichtigt. Wir durften in ein Haus, das aus Stein und oval gebaut war, und sahen zu, wie Fladenbrot gebacken wurde. Im Wohnzimmer hingen Heiligenbilder, wie auch auf dem Schrank standen Christus- und Maria-Figuren. Dann betraten wir den Innenhof. |
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Lichtschau in Uxmal |
Dort hing die Wäsche in der Sonne zum Trocknen. |
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An einen Baum war ein Schwein
mit einem Seil festgebunden. Vor ihn stand ein Hund. |
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Anschliessend ging die Fahrt
weiter nach Mérida. Nach einer kurzen Stadtbesichtigung sahen wir uns
die Pyramiden- Anlage von Kinich-Kamko an. Dort stand der Steinblock, wo
früher Köpfe rollten. |
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| daneben, der nicht grösser als ein siebenjähriges Kind war. |
Kinich - Kak Mo |
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Er hatte einen Buckel, ein
verzerrtes Gesicht und eine Hasensparte. Das Nachtessen im teuren Hotel bestand aus einem reichhaltigen Büffet, wo für jeden Geschmack Delikatessen lagen. Mir lief das Wasser im Mund zusammen, als ich Käse und |
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Strasse in Merida |
Brötchen sah. Es war paradox, bei dieser Auswahl ein Brötchen mit Käse zu essen. Aber nach |
| drei Wochen fremdem Essen, schmeckte es mir hervorragend. |
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Am Tag darauf besuchten wir die grossen Marktanlage. Die meiste Stände, befanden sich in einem Gebäude. Schon schnell hatte ich meine Mitreisenden verloren. Aber das war kein Problem. Ich wusste wo und wann ich den Bus finden würde. Ich machte mich auf die Suche nach einem hübschen Geschenk für meine Tochter. Sie hatte sich Goldschmuck zum Geburtstag gewünscht. Schnell fand ich ein Paar Ohrringe, die mir sehr gefielen. Ich kaufte sie. Später nach dem Mittagsessen sollten wir einen Schnaps trinken unter der Sombrero, der uns auf dem Haupt gesetzt worden war. Derjenigen, die das Gläschen in sich hinein gekippt hatten, wurde der Kopf geschüttelt. Anschliessend im Bus auf der Weiterfahrt machte der Reiseleiter ein Quiz, das er schon vor Tagen angekündigt hatte. Wir sollten Fragen beantworten über Sachen und Fakten, die wir unterwegs gesehen hatten. Wer die richtige Antwort wusste, sollte ein Gläschen Tequila bekommen. Ich hatte zwei richtige Antworten gefunden. Aber nach der doppelten Belohnung funktionierte mein Hirn nicht mehr so gut um noch weitere Fragen beantworten zu können. |
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| Wir machten noch eine Kaffeepause in einer Hazienda, wo Bill Clinton einst auch |
Zentrum von Valladolid |
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Gast gewesen sein soll. Dann ging die Fahrt wieder in Richtung des Meeres, wo die ersten Passagiere vor ihren Hotels abgesetzt wurden. Ich fuhr weiter nach Playa del Carmen, wo ich noch zwei weitere Wochen verbringen wollte. |
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| 055.2005 |








