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Malta |
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Hafen von Valetta (grand Harbour) |
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Nach der Landung in Luga wurde
ich nach St.Julians gefahren, wo sich mein Hotel befand. Ich hatte
dieses Ziel gewählt, weil es meinen ledigen Namen sehr ähnlich ist.(
Julien) Das Hotel befindet sich mitten im „Jubel, Trubel und Heiterkeit.“
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Aber was sollte es. Ich brauchte es
ja nur zum Schlafen und Duschen. Ich dachte schon wie die Malteser:
Diese nehmen auch nie etwas ernst.
Schon bald ging ich die Umgebung auskundschaften.
In der Nähe in der St. Julians Bay lagen viele kleine, bunte Boote. Aber
das Wasser war zu schmutzig um darin baden zu gehen. Obwohl ich mich auf
einer Insel befand, wo es noch herrlich warm war, hatte ich nicht damit
gerechnet, hier baden zu können. Stattdessen wollte ich ein herrliches
Stückchen Erde entdecken. |
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St Julian s |
| setzte ich mich auf eine der vielen Terrassen und sah dem Geschehen um mich zu. Am folgenden Morgen fuhr ich mit dem Bus nach Valletta. Da ich informiert war, wie die Busfahrer versuchten die Fremden übers Ohr zu hauen, achtete ich darauf, dass er |
| den
richtigen Fahrpreis berechnete. Natürlich wollte er etwas mehr haben.
Als ich mich wehrte, entschuldigte sich der Mann mit vielen Worten. In Valletta angekommen, spazierte ich zuerst durch das Stadttor bis zum Upper Barracca Gardens, wo viele Denkmäler stehen und an deren Ende ein Aussichtspunkt ist. Der Standort
bietet eine herrliche Sicht auf den Grand Harbour. |
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Upper Barracca Gardens |
| Sie sollten den Frauen, die sich vor den Öffentlichkeit verbergen mussten, trotzdem einen Blick auf die Strasse ermöglichen. |
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Kaum
ein Balkon glich dem anderen. Irgendwie sah es unordentlich aus, aber vielleicht wirkte gerade dies so reizvoll an den Strassen, wie auch die Türmchen auf einigen der Häuser. Später spazierte ich um die ganze Stadt, die wie eine winzige Halbinsel ins Meer ragt. Überhaupt ist Malta eine kleine Insel von nur knapp 30 Kilometer Länge. So verweilte ich einige Tage mit wandern und entdecken.Einmal machte ich auf dem Rückweg von Valletta einen Zwischenhalt in Sliema, das auch ein hübsches Plätzchen ist. Doch ich musste mehr sehen und wollte deshalb nach Gozo fahren. Ich versuchte einen Ausflug dahin zu buchen. |
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Halbinsel Valetta |
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Die einzige Möglichkeit war mit einer Gruppe Holländer zu fahren. Das war mir recht und ich liess mich am nächsten Morgen vom Hotel abholen. Als alle Mitreisenden beisammen waren, fuhren wir nach Cirkewwa, jenen Teil der Insel, wo die Badestrände liegen. Auf dem Schiff kamen wir Reisenden uns näher. Die netten Holländer waren davon unterrichtet worden, dass eine Schweizerin mitkam und hatten mich bald entdeckt. Jeder versuchte sein Bestes um Deutsch mit mir zu reden. Das fand ich lustig und ich liess den Leuten einen Moment ihre Freude, doch dann gestand ich, eine geborene Holländerin zu sein und die Sprache sehr gut beherrschte. Ich merkte nicht, ob sie enttäuscht oder erleichtert waren. In Mgarr auf Gozo ging das Schiff vor Anker. |
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Fähre zwischen Valetta und Gozo |
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Wir fuhren mit einem Bus weiter.Der
erste Halt war in Xlendi, einem gemütlichen Fischerdorf im Süden, das
einen Badestrand hat. Ein weisser steinerner Engel auf einem hohen Sockel wacht über das Geschehen. Wir bekamen |
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Hafen von Mgarr |
Xlendi |
| genügend Zeit uns umzusehen. Anschliessend fuhren wir nach der Azure Window. |
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Dort steht ein
Felsen im Bogen über dem Meer, wo das klare Wasser hindurch strömt. Es war herrlich, hier einen Spaziergang zu machen. Nach einem kurzen Aufenthalt ging es weiter nach Victoria. Es ist hübsches kleines Städtchen, |
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Azure Windows bei schönem Wetter |
Azure Windows bei Sturm |
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wo vielen Kirchen stehen. Einige
davon durften wir näher betrachten. Obwohl sie schön waren, hatte ich
schon bald genug Kirchen gesehen. Gozo ist wesentlich kleiner als
Malta, nur 14 Kilometer lang. Hier herrscht eine ungewöhnliche Ruhe. Am nächsten Tag begab ich mich wieder in das unruhige Leben auf Malta. Aber ich sehnte mich bald wieder nach Ruhe und entschloss mich, am Tag |
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Victoria |
| darauf zu den blauen Grotten zu fahren. Wie üblich musste ich zuerst mit dem Bus nach Valletta um von dort weiter zu kommen. Dort kaufte ich ein Ticket nach Zurrieq und hoffte, von dort mit einen anderen Bus weiter zu kommen. |
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Es
war eine schöne Fahrt bis dahin. Aber als ich in Zurrieq auf der Strasse
stand, ging kein Bus nach unten. Doch ein Taxi stand dort. Ein junger Engländer, der anscheinend das gleiche Ziel hatte, sprach mit dem Taxifahrer. Ich ging auf ihn zu und fragte, mitfahren zu dürfen.Er gestattete es mir und war vielleicht froh, den Fahrpreis halbieren zu können. Unten am Meer sah ich mich
zuerst um. In einer Bucht, von nackten Felsen umgeben, lagen viele
kleine, buntbemalte Boote. |
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Blaue Grotte |
| Hier erlebte ich unvergessliche Eindrücke. Nach der Fahrt, als wir wieder an Land waren, sah ich mich noch ein wenig um und hoffte, dass ein Taxi käme. Aber anscheinend das einzige Taxi in der Gegend war anderswo unterwegs oder machte gerade |
| eine
Pause. Nach langem
Warten entschloss ich mich dazu, nach Zurrieq zu wandern. So weit war es
ja nicht; aber das trüge. Es war in der Tat nicht sehr weit, aber ich
musste nach oben marschieren. Der Weg war wunderschön. Das Meer
verschwand immer tiefer unter mir. Stellenweise wachsen Palmen, Kakteen
und andere Pflanzen. Allmählich kam ich ins Schwitzen, denn auch heute
war es sehr heiss und die Steigung machte mir zu schaffen. In Valletta suchte ich zuerst eine Terrasse, um etwas trinken zu gehen. |
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Bushaltestelle Valetta |
| Natürlich konnte ich es nicht
lassen, anschliessend zu meinem Lieblingsaussichtspunkt zu wandern um
dort, wie schon öfter, die Aussicht zu geniessen. Später sah ich zu, wie
im Park Menschen die in grossen Scharen vorhandenen Tauben und Katzen
fütterten. Abends genoss ich das Leben auf der Terrasse in St. Julians und bevor der Urlaub zu Ende ging, machte ich noch eine Fahrt mit einem Boot rund um die Insel. Auf welcher Seite ich mich auch befand, ich genoss die Schönheit der kleinen Insel im Mittelmeer |
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Malta: 398.000 Einwohner 131 x kleiner als die Niederlande |
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| Joyce | ||
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| 053.1006 |












